Weihnachtszeit

eine wundervolle Zeit im Jahr

 

 

 

 

Sie finden hier auf dieser Weihnachtsseite ein paar Gedichte, sowie zwei weihnachtliche Kurzgeschichten von mir - und aus meinem Kinderbuch "Wolkenkinder Geschichten" eine der beiden Weihnachtsgeschichten...

 

 

... und ein kleines Weihnachtsvideo.

 

 

Weihnachtszeit

 

Ein ach so wohlbekannter Duft,

liegt eben wieder in der Luft,

Lebkuchen, Zimt und Glühwein,

riechen wie jedes Jahr so fein,

Stollen, Plätzchen und Kerzenschein,

laden zum Verweilen ein,

Ein wohliges Gefühl macht sich breit,

oh wunderschöne Weihnachtszeit.

 

 

Kleine Weihnachtsmaus

 

Was raschelt denn da im Winterwald?

Ein Mäuschen… ihm ist’s gar so kalt,

es frieren ihm Beine und Ohren,

eisig ist’s, der Boden gefroren.

 

Ach - das Mäuslein hat verlaufen sich,

und die Füßchen schmerzen fürchterlich,

wollt‘s doch nur zum Weihnachtsabend

eine winzig kleine Tanne haben.

 

Es scheint sich stets im Kreis zu drehen

und kann des Försters Haus nicht sehen,

denn dort im warmen Kellersalon,

warten Eltern und Geschwister schon.

 

Verzweiflung packt die kleine Maus,

auch ohne Tanne möcht‘ sie nach Haus,

erste Tränen erstarren im Fallen,

lassen Himmelstrompeten erschallen.

 

Das Christkind hört’s und hat Erbarmen

mit der kleinen Maus, der armen,

lässt den Weihnachtsstern hell erstrahlen,

den Rückweg in den Himmel malen.

 

Das Mäuslein erspäht sogleich das Licht,

schon erhellt sich sein ängstlich Gesicht,

denn auch den Weg erkennt es sofort,

zurück zu seinem lieb Heimatort.

 

Schnell läuft es und folgt dem Weihnachtslicht,

da ist schon des Försters Haus in Sicht…

so hat‘s Christkind in der Heil’gen Nacht,

die kleine Weihnachtsmaus nach Haus gebracht.

 

 

Christkind

 

Das Christkind kommt vom Himmel,

jedes Jahr zur Weihnachtszeit,

mit dem Schlitten und Gebimmel,

und mit seinen Flügeln weit.

Bratapfel, Erdnuss, Mandel fein

und Geschenke für die Kinder,

schaut in alle Fenster rein,

jedes Jahr im Winter.

 

 

 

Weihnachten

 

Weihnachtsmärkte wohin man sieht,

Glühweinduft dir in die Nase zieht –

und viele tausend bunte Lichter,

erhellen kindliche Gesichter.

 

Gar manch geschmückter Tannenbaum,

erhellt schon einen dunklen Raum,

er riecht nach Winter und nach Wald,

erfreut das Christkind auch sehr bald.

 

Gebacken sind schon alle Plätzchen,

auch der Stollen für das Schätzchen,

Geschenke sind schön eingebunden,

für jeden hat man was gefunden.

 

Das Fest der Feste kann nun kommen,

nimm’s in dir auf, gar recht besonnen

und trage diesen Weihnachtsgeist

hinaus in jede Jahreszeit.

 

 

Öffnet eure Herzen

 

Ein Jahr neigt sich dem Ende zu,

s’ist Winter, die Natur schenkt Ruh,

lass tiefe Ruh auch dein Gast sein,

lad Friede in dein Herze ein.

 

Weihnacht ist es nun schon bald,

ist´s auch draußen noch so kalt,

Wärme zieht in Herzen ein,

sollt das ganze Jahr so sein.

 

Menschen sehnen sich nach Frieden,

der an Weihnachten beschieden,

wenig Tag nur herrscht die Liebe,

in dem tosend Weltgetriebe.

 

Wir kehren in uns selber ein,

Seelengenuss, der Kerzen Schein,

Besinnlichkeit wird groß geschrieben

und endlich Zeit für uns’re Lieben.

 

Weihnacht hält den Takt der Zeit

in kleinen Schritten uns bereit,

erhebt den Finger der Menschlichkeit,

die nach Liebe sucht, jederzeit.

 

Lasst schenken uns darüber hinaus,

das ganze Jahr, tagein, tagaus,

viel Herz, viel Zeit und Menschlichkeit,

schenkt Lieb nicht nur zur Weihnachtszeit!

 

 

Geist der Weihnacht

 

Ich bin der Geist der Weihnachtszeit,

mach mich in allen Herzen breit,

erscheine pünktlich, jedes Jahr,

genauso, wie’s schon immer war.

 

Drum muss auch dieses mal ich sehen,

wie Menschen durch ihr Leben gehen,

meist sind sie blind für Leid und Not,

wir sitzen doch all im selben Boot.

 

Mit dem Glanz der bunten Lichter,

seh’n auch plötzlich sie Gesichter,

die traurige Augen haben –

und am Hungertuche nagen.

 

Sie seh‘n den Nachbarn, der allein,

das ganze Jahr, tagaus, tagein,

der niemanden zum Reden hat

und seine Augen sind ganz matt.

 

Im Angesicht von Kerzenschein,

denkt mancher gar ans Altenheim,

die Mutter wartet schon seit Wochen,

auf den Besuch, der ihr versprochen.

 

Gespendet für den guten Zweck,

per Überweisung, oder Scheck,

erleichtert das Gewissen sehr,

kurz die innere Einkehr.

 

Ist die Weihnachtszeit vorüber,

hat der Mensch den Großmut über,

warum nur muss so fern ich thronen?

Möcht´in ihnen immer wohnen!

 

 

Der kleine Nussknacker

 

Es war einmal, vor etlichen Jahren, ein Holzschnitzer, der hatte für die Weihnachtszeit viele, viele Nussknacker geschnitzt. Danach hatte er sie bemalt und klebte ihnen ein paar Haare auf.

Gerade hatte er den letzten fertig und stellte ihn zu all den anderen ins Regal.

Da standen sie nun in Reih und Glied, waren alle groß und wunderschön bunt bemalt. Sie hatten große Münder mit aufgemalten Zähnen, damit sollten sie zur Weihnachtszeit die vielen Nüsse knacken. Auf ihren Köpfen trugen sie Mützen, die rot, blau, oder auch grün angemalt waren, unter den Mützen lugten weiße Haare hervor. Alle Nussknacker sahen sich ähnlich, irgendwie sahen sie wie Soldaten aus, lediglich in den Farben unterschieden sie sich.

Der Holzschnitzer stand vor dem großen Regal, in dem er sie alle untergebracht hatte und freute sich an ihrem Anblick. Er war stolz auf seine Arbeit, denn alle Nussknacker waren ihm gelungen. Morgen müsste er sie verpacken, ein Kaufhaus hatte sie bei ihm bestellt und da bald Weihnachten war, musste er schnellstens liefern. Wenn er daran dachte, tat es ihm gar ein wenig leid, dass er sie weggeben musste, aber es war schließlich sein Job, damit verdiente er sich seinen Lebensunterhalt.

 

Da sah er ein kleines Stückchen Holz auf dem Boden liegen und hatte im gleichen Augenblick die Idee, daraus einen kleinen Nussknacker zu schnitzen, den wollte er für sich selbst behalten.

Er setzte sich an seinen Arbeitsplatz und fing an, mit viel Liebe dieses kleine Stückchen Holz zu bearbeiten. Er schnitzte zuerst die Rohform, machte sich dann an die Feinheiten, feilte hier und da, schnitzte mit kleinerem Werkzeug nach, formte ihm den Mund und bald war ein echter, aber kleiner, Nussknacker entstanden.

Nun musste er ihm noch Farbe geben. Zuerst malte er kleine, weiße Zähne, die ein Nussknacker nun mal braucht. Dann kam die Bekleidung an die Reihe, der Holzschnitzer entschied sich für blaue Hosen und eine rote Jacke mit kleinen, schwarzen Knöpfen. Er malte eine blaue Mütze, klebte ihm noch weiße Haare an, sodass es aussah, als würde die Mütze einen weißen Haarschopf bedecken.

Als er fertig war, drehte und wendete der Holzschnitzer die kleine Figur in seinen Händen, hielt sie mit ausgestrecktem Arm und betrachtete sie mit liebevollen Augen. Er war mit seiner Arbeit rundum zufrieden, dieser kleine Kerl war ihm gelungen.

„Dich werde ich behalten“, sagte er und stellte ihn in das Regal, zu all den anderen Nussknackern.

 

Da stand er nun, zwischen den großen Nussknackern und fühlte sich gar nicht so recht wohl, denn die sahen hochmütig auf ihn herab.

„Was willst du denn hier, du kleiner Wicht?“ – fragte einer und sah ihn dabei ganz spöttisch an.

„Schaut euch doch diesen Zwerg an!“ – sagte er zu den anderen und lachte. Die fielen nach und nach in das Gelächter ein und amüsierten sich über ihn, weil er einfach viel zu klein war.

„Wie willst denn du Nüsse knacken, mit deinem kleinen Mund, kannst du uns das einmal erklären? Du bist alles, nur kein Nussknacker!“

Sie lachten immer lauter und der kleine Kerl fing an, sich zu schämen, er fragte sich, warum der Holzschnitzer ihn als Einzigen so klein geschnitzt hatte.

„Mich wird er bei sich behalten“, gab er zur Antwort, aber das überhörten die anderen, in diesem lauten Gelächter.

 

Am nächsten Morgen kam der Holzschnitzer wieder in die Werkstatt, bestaunte noch einmal seine Arbeit, nahm den kleinen Nussknacker vom Regal und stellte ihn mit den Worten: „du bleibst bei mir“ auf seinen Schreibtisch.

Er begann damit, die anderen Nussknacker zu verpacken, denn sie sollten bald abgeholt werden. Einer nach dem anderen wurde in Papier eingewickelt, kam in einen kleinen Karton und alle Kartons kamen schließlich in einen riesengroßen Pappkarton.

Der kleine Kerl beobachtete alles und war froh, dass er nun alleine war, denn keiner lachte ihn mehr aus.

 

Bald kamen zwei Männer, um die bestellten Nussknacker für das Kaufhaus abzuholen. Während einer mit dem Holzschnitzer sprach, sah der zweite den kleinen Kerl auf dem Schreibtisch stehen und dachte, er wäre vergessen worden. Kurzerhand packte er ihn in den Riesenkarton zu den anderen.

Der Kleine rief dem Mann zu, dass er doch nicht in das Kaufhaus käme, dass der Holzschnitzer ihn für sich selbst geschnitzt hätte. Er wollte auf keinen Fall wieder mit den großen Nussknackern zusammen sein, aber der Mann konnte ihn nicht hören.

So gelangte er doch mit der gesamten Fracht in ein großes Kaufhaus und wurde mit den anderen im Verkaufsraum ausgestellt.

Als ein Verkäufer ihn dort auspackte, sagte dieser: „was bist denn du für ein kleiner Kerl, wer soll denn dich kaufen? Du kannst doch niemals Nüsse knacken, dafür ist dein Mund viel zu winzig und du bist viel zu schwach.“

Trotzdem lächelte er den kleinen Nussknacker an, drehte ihn, wie der Holzschnitzer gestern auch, in seiner Hand, hielt ihn mit ausgestrecktem Arm und meinte: „irgendwie hast du etwas.“ Dann stellte er ihn zu den anderen ins Regal, recht weit nach vorne, damit man ihn auch sehen konnte.

Natürlich lachten die ihn wieder aus und meinten, dass er sich das nur eingebildet hätte, dass der Holzschnitzer ihn für sich selbst geschnitzt hätte.

„Dich kauft nie jemand, du bist viel zu klein, du wirst ewig auf diesem Regal hier herumstehen und zu keiner Familie kommen.“

Wieder lachten alle gemeinsam über ihn. Der kleine Kerl wurde immer ängstlicher und stiller und fing an, den Holzschnitzer zu hassen, weil dieser ihn so winzig gemacht hatte.

Es nützte alles nichts, er war nun mal so und musste einfach abwarten, vielleicht würde sich ja doch jemand finden, der ihn kaufen und mit nach Hause nehmen würde.

 

In den nächsten Tagen wurde einer nach dem anderen von den großen Nussknackern verkauft und der Kleine wurde im Regal immer weiter nach hinten verschoben, weil niemand ihn wollte.

Der kleine Nussknacker sehnte sich danach, aus diesem lauten Kaufhaus ausziehen und bei einer lieben Familie in ein schönes, gemütliches Zuhause einziehen zu dürfen. Ihm gegenüber an der Wand war ein großes Bild, welches er immer und immer wieder anschauen musste. Dieses Bild zeigte ein Wohnzimmer mit einem großen, beleuchteten Tannenbaum in einer Ecke, dann waren da noch zwei Kinder mit ihren Eltern und alles sah so gemütlich und heimelig aus, dass sein Wunsch von Tag zu Tag größer wurde, einmal in einem solchen Raum wohnen zu dürfen.

Das Bild zeigte aber auch einen Tisch, auf dem ein Nussknacker stand. Neben dem Nussknacker war eine Schale mit Nüssen und der kleine Kerl fragte sich nun wirklich, als er sah, wie groß Nüsse sein können, wie er die jemals knacken sollte.

„Was hat sich der Schnitzer nur dabei gedacht, als er mich schnitzte?“ – fragte er sich sehr oft.

 

Zwei Tage vor Weihnachten waren beinahe alle Nussknacker verkauft, nur noch der Kleine und einer der Großen standen im Regal, beide fühlten sich unwohl, weil noch niemand sie mit nach Hause genommen hatte.

Nun wollte der große Nussknacker mit dem kleinen Kerl reden, hatte er ja sonst keine Kameraden mehr, aber der Kleine gab ihm keine Antwort, zu sehr hatten sie alle ihn verletzt in den letzten Tagen.

Ein Verkäufer platzierte die beiden etwas tiefer in dem Regal, damit man sie besser sehen konnte. So standen sie schweigsam und warteten und warteten.

 

„Ach, da ist ja noch ein Nussknacker, den nehme ich mit nach Hause“, sprach ein vorbeikommender Mann und schnappte sich den Großen.

Nun war der kleine Kerl völlig alleine, kam sich ganz verloren vor und weinte leise vor sich hin. Da niemand sehen und hören kann, wenn ein Nussknacker weint, gingen alle Menschen an ihm vorbei, keiner spürte auch nur einen Hauch seiner Traurigkeit, bis … ja, bis ein kleines Mädchen vorbei kam.

Dieses Mädchen ging mit seiner Mutter durch das Kaufhaus und als es in die Nähe des Regals kam, in dem der kleine Kerl stand, fühlte es, mit dem Gespür, wie nur Kinder es haben, eine Traurigkeit in der Luft.

Das kleine Mädchen schaute sich um und als es in das fast leere Regal blickte, sah es direkt in das Gesicht des kleinen Kerlchens. Es sah auch die Tränen des Nussknackers, eilte zu ihm, griff nach ihm und sagte: „Mama, darf ich den mit nach Hause nehmen, er ist so einsam?“

„Was willst du denn mit diesem winzigen Kerl?“ – fragte die Mutter. „Der kann doch keine Nüsse knacken mit seinem kleinen Mund.“

„Er muss ja keine Nüsse knacken, ich will ihn nur mitnehmen, weil er sonst an Weihnachten alleine ist, du sagst doch auch immer, dass man an Weihnachten niemanden alleine lassen soll. Er tut mir so leid. Bitte, bitte Mama!“

„Gut, dann nimm ihn mit, er kann ja nicht teuer sein.“

Die Mutter ging mit dem kleinen Mädchen an die Kasse um den Nussknacker zu bezahlen, dann schob das Mädchen ihn in seine Manteltasche, denn es wollte ihn nicht mehr hergeben. Sie hielt ihn während des ganzen Heimwegs in der Manteltasche in ihrer Hand, sodass der kleine Kerl sich wohlig und geborgen fühlte.

 

Zu Hause angekommen, ging das Mädchen gleich ins Wohnzimmer, zog den kleinen Nussknacker aus ihrer Manteltasche und stellte ihn auf ihr Tischchen, welches  in einer Ecke im Wohnzimmer stand, dem großen Tannenbaum direkt gegenüber.

„Nun bist du nicht mehr einsam, hier ist dein Zuhause. Keine Angst, Nüsse musst du nicht knacken“, meinte die Kleine und strich ihm dabei liebevoll über seine wenigen weißen Haare, die ihm der Holzschnitzer angeklebt hatte. Dabei kniete sie vor ihrem Tischchen und lächelte ihn an.

Der kleine Nussknacker schaute sich um und bemerkte, dass dieses Wohnzimmer genau so gemütlich war, wie jenes, welches er tagelang auf dem Bild im Kaufhaus gesehen und nach dem er sich so gesehnt hatte.

Da stand auch eine Schale mit Nüssen, aber die waren viel kleiner, als die, die er auf dem Bild gesehen hatte. Er fragte sich gerade, ob er diese kleinen Nüsse wohl knacken könne, als der Blick des Mädchens ebenfalls zu der Nussschale ging.

„Jetzt habe ich endlich einen Nussknacker für meine Pistazien, die ich immer so gerne esse.“

Kaum hatte sie es gesagt, da steckte sie dem Nussknacker eine Pistazie zwischen seine kleinen Zähne.

„Jetzt knacke mir bitte diese Nuss“, sprach sie und schaute den kleinen Kerl erwartungsvoll an. Der Nussknacker biss vorsichtig zu, er traute sich gar nicht so recht, die Nuss aber blieb ganz. Traurig schaute er das Mädchen an und erste Tränen rollten ihm über die Wangen.

„Du musst nicht weinen, du musst einfach nur fester zubeißen, du schaffst das schon, nur Mut!“

Unter Tränen nahm er seine ganze Kraft zusammen und biss so fest zu, dass es krachte und die Pistazie tatsächlich aus der Schale sprang. Zunächst konnte er es gar nicht glauben, dann jedoch sah er die Schalen, die herunter gefallen waren. Das Mädchen nahm die Nuss und aß sie freudig.

 

„Jetzt werde ich mir meine kleinen Finger nicht mehr verletzen an den Schalen der Pistazien, denn jetzt bist du da und knackst mir meine Lieblingsnüsse.“

Sie hatte kaum ausgesprochen, da steckte sie ihm wieder eine Nuss zwischen seine Zähne, der Nussknacker biss einmal zu und die Schale krachte entzwei. Jetzt war er ganz stolz, das Mädchen kam nicht nach, ihn mit Nüssen zu füttern, so schnell knackte er diese. Er bekam ganz rote Wangen, denn er war sehr eifrig bei der Sache.

 

So hatte der kleine Nussknacker doch noch seine Erfüllung gefunden und genoss sein Dasein in diesem gemütlichen Zuhause mit dem Knacken von Pistazien für das kleine Mädchen.

 

 

 

 

Benedikt, der Leuchtturmwärter

 

Benedikt, der Leuchtturmwärter von Amrum, der sein kleines Reetdachhaus ganz in der Nähe des Leuchtturmes hat, war wieder einmal auf dem Weg zu seiner Schicht.

Heute war Heilig Abend, er war noch recht früh dran, es war erst Spätnachmittag. So ging er langsamen Schrittes durch die Dünenlandschaft, sein Blick schweifte weit über das Meer, bis hin zum Horizont. Diese herrliche Seeluft, er genoss sie immer wieder, dazu der Wind, der heute allerdings recht stürmisch und sehr kalt war.

Er zog seine Mütze etwas tiefer in die Stirn, damit sie ihm nicht davon fliegen konnte, die Hände stemmte er in die Taschen der gelben Öljacke. Benedikt hing seinen Gedanken nach und war traurig, dass er auch in diesem Jahr an Heilig Abend wieder alleine war.

 

Seine Frau war vor fünf Jahren gestorben, seit dieser Zeit war er sehr einsam, denn Kinder hatten sie keine. Er dachte an all die Familien, die hier lebten und daran, wie sie heute ihre Weihnachtsbäume in den Wohnzimmern schmückten. Weihnachten ist das Fest der Familien, wenn man keine hat, wie Benedikt, dann stimmt das sehr traurig. Eigentlich mochte er Weihnachten nicht mehr, seit seine Frau nicht mehr bei ihm war.

 

Da stand er auch schon vor dem Leuchtturm, der in seiner rot-weißen Farbe weit über das Meer blickt und den Schiffern Zeichen gibt. Benedikt kramte in seiner Jackentasche nach dem Schlüssel, als er vor der Eingangstür einen großen Hund sitzen sah.

Zuerst erschrak er, aber der Hund sah ihn mit so traurigem Blick an, dass er ihm seine Hand hin hielt, um ihn daran schnüffeln zu lassen.

„Na, wer bist du denn?“ fragte er den Hund. „Wie heißt du denn, woher kommst du, hast du dich verlaufen?“

Benedikt blickte sich in alle Richtungen um, ob er nicht ein Herrchen, oder Frauchen sehen konnte, zu irgendjemand musste der Hund doch gehören. Er konnte aber niemanden sehen.

„Du bist wohl ausgebüchst, was, du wirst schon bald gefunden werden“, sagte er zu dem großen Hund. „Warte, ich bringe dir einen Topf mit Wasser heraus.“

Er schloss die Eingangstür zum Leuchtturm auf, ging hinein und ehe er sich umsah, war der Hund an ihm vorbei und machte es sich sogleich in seinem Arbeitsraum gemütlich. Er legte sich unter den Schreibtisch, so als suche er Schutz, oder wolle sagen: „hier holt mich niemand mehr weg.“

„Du bist mir aber einer, mich so zu überlisten“, sagte Benedikt.

„Wenn ich nur deinen Namen wüsste.“

Er bückte sich zu dem Hund hinunter. „Du hast zwar ein Halsband an, aber kein Namensschild, keine Markierung. Weißt du was? Ich nenne dich einfach Benni, so hieß mein Hund, den ich als Kind hatte.“

 

Er stellte Benni einen großen Topf frisches Wasser hin und dieser machte sich gleich darüber her, also muss er großen Durst haben.

„Du hast sicher auch Hunger, Benni.“ Benedikt ging an den Kühlschrank, den er immer gut gefüllt hatte, man weiß ja nie. Da lag noch ein großes Stück Fleischwurst drin, die nahm er heraus, schnitt eine dicke Scheibe von seinem Brot ab, butterte sie und schnitt alles in Stücke. Er füllte eine Schüssel mit Wurst- und Butterbrotstücken und stellte sie Benni hin, dieser hatte die Schüssel schneller leer gefressen, als Benedikt sich umdrehen konnte.

„Mann hast du einen Hunger, weiß der Geier, wann du zum letzten Mal etwas gefressen hast. Vielleicht hat man dich sogar ausgesetzt?“

Dieser Gedanke gefiel ihm gar nicht, aber es wäre nicht das erste Mal, dass so etwas auf Amrum passieren würde.

„Es sind wieder ein paar Weihnachtsurlauber hier, vielleicht mag dich ja einer von ihnen nicht mehr mit nach Hause nehmen, die Menschen sind oft so schlecht.“

 

Da fiel ihm ein, dass er ja bei der Polizei Bescheid geben könne, vielleicht würde jemand Benni suchen. Sofort rief er dort an, beschrieb den Hund und sagte ihnen, dass er Benni bei sich behalten würde, bis man seinen Besitzer findet. Mehr konnte er im Moment nicht für ihn tun.

 

Benni lag wieder unter dem Schreibtisch, er schlief fest. Benedikt wunderte sich sehr, war der Hund doch ganz fremd hier, aber wer weiß, wie lange er schon unterwegs ist, er war auf jeden Fall durstig, hungrig und ist hundemüde. Er ließ ihn schlafen, versuchte, ihn nicht zu stören.

Benni schlief beinahe die ganze Nacht durch, ab und zu wachte er auf, schaute, ob Benedikt noch da war und legte sich dann gleich wieder hin. Er schien zufrieden zu sein.

 

Als die Nacht vorbei war und der Morgen schon hinter dem Horizont hoch kroch, machte sich Benedikt fertig, um nach Hause zu gehen. Er schaute zu Benni und meinte: „Eigentlich schön, dass du dich verlaufen hast, das war der erste Heilig Abend seit fünf Jahren, an dem ich nicht alleine war.“

Ein leichtes Lächeln überzog seinen Mund und sein Herz wurde warm.

„Komm Benni, ich nehme dich mit zu mir nach Hause, bis sich dein Herrchen, oder Frauchen meldet. Solange kannst du bei mir wohnen, dann sind wir beide Weihnachten nicht einsam.“

Sie gingen hinaus in die Dünen, Benni folgte Benedikt, ohne dass dieser etwas zu ihm sagen musste.

„Was bist du ein braver Kerl“, sagte er zu dem Hund.

 

Zu Hause angekommen gingen sie in das Haus, Benni folgte Benedikt auf Schritt und Tritt. Zuerst bekam er eine große Schüssel Wasser, dann suchte Benedikt nach etwas Wurst und Brot, denn Hundefutter hatte er nicht zu Hause, so musste Benni damit vorlieb nehmen, was dieser auch genüsslich tat. Anschließend kam er zu Benedikt, stupste ihn mit der Nase an und leckte ihm die Hand, sein Dankeschön. Dann ließ er sich neben ihm nieder.

Irgendwie ist es schön, einen Hund zu haben, dachte sich Benedikt, warum habe ich nicht schon längst einen? Dann wäre ich nicht so alleine in dem Haus.

Er ging ins Schlafzimmer, um sich hinzulegen, er war müde nach dieser langen Schicht. Benni folgte ihm und legte sich neben sein Bett, schlief ebenfalls ein.

 

Das Klingeln des Telefons riss Benedikt aus dem Schlaf, er nahm den Hörer ab, von der anderen Seite meldete sich die Polizei. „Hallo Benedikt, ist der Hund noch bei dir?“

 „Ja, ist er, warum, hat sich sein Besitzer bei euch gemeldet?“

„Ja“, sein Frauchen steht hier und ist in Tränen aufgelöst, sie sucht ihn schon seit gestern Mittag. Es muss der Hund sein, der bei dir ist, die Beschreibung passt haargenau auf ihn. Kann Frau Ewersen zu dir kommen und sehen, ob es ihr Hund ist?“

„Ja sicher kann sie das, wir sind zu Hause, sie soll gleich kommen.“

 

Er legte den Hörer auf und war irgendwie etwas traurig, bald würde Benni nicht mehr da sein, er würde ihn vermissen.

Benedikt machte sich schnell etwas frisch und zog sich seine Kleidung an, ging hinunter in die Küche und kochte Kaffee. Frau Ewersen würde sicher auch eine Tasse Kaffee trinken.

Benni legte sich derweil unter den Küchentisch, da läutete es auch schon an der Haustür. Beide gingen zur Tür, Benedikt öffnete diese und sah sich einer Frau gegenüber, die sein Alter haben dürfte. Man sah, dass sie geweint hatte.

Bevor er sich vorstellen konnte, sprang Benni an dieser Frau hoch, winselte und leckte ihr über das Gesicht, die Frau umarmte den Hund, drückte ihn an sich und ließ ihren Tränen freien Lauf, Freudentränen, wie man sah.

„Ach mein geliebter Robby, dass ich dich wieder habe, ich war ja so verzweifelt. Jetzt läufst du mir aber nicht mehr davon.“

 

Irgendwie kam Benedikt dieses Gesicht bekannt vor.

„Sie erinnern mich an jemanden“, meinte er, zu der Frau gewandt.

„Entschuldigen Sie bitte“, sagte diese und sah ihn an, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Helga Ewersen, ich bin auf Weihnachtsurlaub hier mit meinem Hund.“ Sie reichte ihm die Hand und auch Benedikt stellte sich ihr vor. Da erst sah sie ihn wirklich an und erkannte ihn sofort. „Du bist doch Benedikt, erinnerst du dich denn nicht an mich?“

„Helga, bist du die Helga…?“ „Ja, die bin ich. Wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen, es müssen mindestens 25 Jahre sein.“

„Komm doch bitte auf eine Tasse Kaffee herein“, sagte er zu ihr. Helga Ewersen nahm die Einladung gerne an und folgte ihm in die Küche, beide wurden von einem freudig hin- und herlaufenden Benni, ach nein, Robby, begleitet.

Kurz ging Benedikt die Zeit durch den Kopf, die beide vor vielen Jahren teilten, sie waren einmal ein Liebespaar gewesen, wenn auch nur für einen kurzen Sommer.

 

„Robby also heißt er“, sagte Benedikt, „ich hatte ihn Benni getauft, weil ich vor vielen Jahren einmal einen Benni hatte. Weißt du, dass er mir fehlen wird, ich habe mich in diesen paar Stunden an ihn gewöhnt. Wie ist er dir denn abhanden gekommen und was machst du hier auf der Insel? Du bist doch vor vielen Jahren von hier weg gezogen.“

Helga Ewersen erzählte ihm, dass sie am Vortag in den Dünen unterwegs war mit Robby, er dann einem anderen Hund gefolgt war, so hatten sie sich aus den Augen verloren. „Es war eine schöne Hundedame, ich konnte Robby nicht mehr halten. Stundenlang habe ich nach ihm gesucht, bis spät in die Nacht. Gleich heute Morgen suchte ich weiter, da fiel mir ein, dass ich ihn vermisst melden könnte.

Die Polizei gab mir dann deine Adresse, wobei sie mir deinen Vornamen nicht nannte, sonst hätte ich mich sicher gleich an dich erinnert. Seit wann hast du ein Haus hier in der Nähe des Leuchtturmes?“

Es gab viel zu erzählen, sie merkten nicht, wie die Zeit verging. Benedikt gefiel Helga, sie war ihm gleich wieder sympathisch, hatte immer noch diese offene Art zu reden und immer noch dieses fröhliche Lächeln. Ihre Augen hatten noch diesen Glanz, der ihn vor Jahren schon fasziniert hatte, außerdem sah sie für ihr Alter noch sehr gut aus.

 

Helga Ewersen war vor beinahe 30 Jahren in die Landesmitte von Deutschland gezogen, die Liebe hatte sie dorthin verschlagen. Nun verbrachte sie die Weihnachtstage bei einem alten Onkel hier auf Amrum. Während dieser Zeit suchte sie ein kleines Haus für sich und Robby, denn sie wollte wieder auf Amrum leben. Sie war seit zwei Jahren verwitwet, es zog sie in die Heimat zurück.

Sie hatte auch bereits ein kleines Haus gefunden, ganz in der Nähe von Benedikt, wie sich herausstellte. Der Kauf sollte heute abgewickelt werden.

„Dann kann ich den Umzug organisieren und werde bereits in spätestens 3 Monaten hier wieder ansässig werden“, sagte Helga Ewersen zu Benedikt.

Dieser spürte, wie ein freudiges Gefühl in ihm aufkam. „Das ist sehr schön, dann kann ich Benni, ähm… Robby natürlich, immer sehen und muss ihn nicht vermissen. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass wir alle drei sehr gute Freunde werden.“

Helga sah Benedikt mit einem Lächeln an und stimmte ihm zu. „Das werden wir mit Sicherheit. Soll ich dir etwas sagen? Ich freue mich schon heute darauf, nun kann ich den Umzug gar nicht mehr erwarten.“

 

Es war bereits früher Nachmittag, Helga musste zum Termin, um den Hauskauf perfekt zu machen. So verabschiedete sie sich von Benedikt, aber nicht, ohne ihm noch einmal ganz herzlich für die liebe Aufnahme von Robby zu danken. Sie reichte ihm die Hand mit den Worten: „auf ein baldiges Wiedersehen und eine lange Freundschaft.“

Dann nahm sie ihn in den Arm und drückte ihn ganz herzlich.

„Was für eine tolle Frau“, dachte sich dieser und irgendwie ward ihm ganz leicht, er spürte ein tiefe Wärme in seinem Herzen.

„Auch ich freue mich sehr, dass wir bald Nachbarn werden. Ich weiß, dass wir bereits heute eine tief gehende und wertvolle Freundschaft gegründet haben.“

So zogen nun Helga und Robby los. Jeder von den dreien fühlte, dass sie die kommenden Weihnachtsfeste gemeinsam feiern werden.

 

 

 

Wir wünschen uns einen Weihnachtsbaum

(eine der beiden Weihnachtsgeschichten aus meinem Kinderbuch

"Wolkenkinder Geschichten"

Das Buch gibt es online, im Buchhandel, oder bei mir direkt (eleonore.goerges@web.de)

 

Nele und Stina waren, wie jeden Tag, unterwegs am großen Himmelszelt, natürlich in Begleitung ihrer Eltern.

Es war zur Weihnachtszeit, als sie unter sich, auf der Erde, viele Lichter sahen. In allen Wohnungen standen hell erleuchtete Tannenbäume in ihrem wundervollen  bunten Schmuck.

„Mama, was ist das? So etwas Schönes habe ich noch nie gesehen!“ – meinte eines der Wolkenkinder.

„Ja, mein Kind, es ist Weihnachten. Da schmücken die Menschen kleine Tannenbäume mit Kerzen und bunten Kugeln und nennen sie dann Weihnachtsbäume.“

 

„Wir wünschen uns auch einen Weihnachtsbaum!“ - sagten die beiden Wolkenmädchen.

 „Er soll groß sein, dazu schöner und heller leuchten, als all die Weihnachtsbäume der Menschen, denn schließlich sind wir Himmelskinder.“

„Wo wollt ihr denn eine Tanne hernehmen, wie wollt ihr sie schmücken? Das ist doch gar nicht möglich", antwortete die Mutter.

„Ihr könnt euch an den vielen Weihnachtsbäumen der Menschen satt sehen und euch daran erfreuen.“

Nele und Stina jedoch ließen ihren Eltern keine Ruhe.

Weil sie gar so herzlich baten, überlegte sich der Vater, dass es vielleicht doch eine Möglichkeit gäbe, damit seine Kinder auch einen Weihnachtsbaum bekämen.

Er unterhielt sich mit dem Mond und allen Sternen am Himmelszelt, die er sehen konnte, dann stand sein Entschluss fest.

„Kinder, lasst uns eine schöne Tanne suchen, dann werden wir sehen.“

„Au ja, bekommen wir einen eigenen Weihnachtsbaum, lieber Papa?“

„Wir werden sehen“, antwortete der Vater, „lasst uns jetzt auf die Suche gehen.“

 

Ganz aufgeregt stoben die Wolkenkinder los. Die Eltern hatten Mühe, sie nicht aus den Augen zu verlieren.

Sie flogen über Dörfer und Städte, über Wiesen, Felder und Wälder. Dabei sahen sie viele Tannen, aber es sollte eine besondere Tanne sein, die schönste, die es überhaupt gab.

Da, plötzlich sahen sie eine wunderschöne Tanne, die ganz alleine auf einer Lichtung stand. Herrlich gewachsen, mit vielen großen und kleinen Zweigen, diese Tanne sollte ihr Weihnachtsbaum werden.

Gar schien es den beiden Wolkenkindern, als hätte die Tanne ihnen zugezwinkert, sicher hatte diese auf sie gewartet.

Ja, ja, ja,  das wird unser Weihnachtsbaum“, so sangen Nele und Stina im Chor und ihre Wangen glühten vor Aufregung.

 

Wie aber sollten sie ihre Tanne schmücken, wie sie zum Leuchten bringen? Sie waren ratlos und wurden mit einem Mal ganz traurig.

Da schickte der Wolkenpapa ein lautes Lachen in den Himmel, ein Zeichen, welches er zuvor mit Mond und Sternen vereinbart hatte.

Schon setzte sich der Mond über die Tanne, schmückte damit ihre Spitze.

Alle Sterne schickten ihre leuchtenden Strahlen, die sich auf die Zweige setzten, ja sie schütteten gar Sternenstaub über die Tanne.

So erstrahlte diese in hellem Sternenlicht, glitzerte in silbernem Sternenstaub und wurde zum schönsten Weihnachtsbaum, den es je gegeben hatte.

Nun hatten Nele und Stina ihren eigenen Weihnachtsbaum, den sie sich so sehr gewünscht hatten.

 

Überglücklich tanzten die beiden Wolkenkinder immer wieder um diesen wunderschönen Baum herum. Sie hüpften, schlugen Purzelbäume, sangen dazu, bis sie müde wurden und ihnen die Augen zufielen.

 

„Kinder, es wird Zeit, dass wir alle schlafen gehen“, sagte die Mutter zu ihnen. „Es ist schon lange dunkel und ihr beide müsstet längst schlafen.“

„Wir wollen aber bei unserem Weihnachtsbaum bleiben“, bettelte Stina. „Er hat so lange auf uns gewartet und darauf, dass wir ihn so schön schmücken, jetzt können wir ihn doch nicht gleich wieder alleine lassen.“

Nele gab Stina recht, auch sie wollte ihren wunderschön geschmückten Baum nicht verlassen und bat ihren Vater:

„Lieber Papa, lass uns doch bitte heute Nacht hier bleiben, wir können ja alle vier in dieser kleinen Lichtung schlafen, es ist so gemütlich hier.“

 

Da hatten die Eltern ein Einsehen.

„Es ist ja auch egal, wo wir schlafen, Hauptsache wir finden alle ein schönes, kuscheliges Plätzchen.“

Überglücklich legten sich Nele und Stina in die Zweige ihres Weihnachtsbaumes, kuschelten sich richtig ein und bald schliefen sie ganz fest.

In der Nacht träumten sie von ihrem so wunderschön geschmückten Baum und seinen vielen Lichtern.